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Portfolio

OptiVID Tool

Im Projekt OptiVID werden zwei technische Lösungen implementiert:

  1. Webplayer: Auf einer separaten Webseite können NutzerInnen ein individuelles Profil anlegen, welches in weiterer Folge auf YouTube-Videos angewendet wird. Die Erstellung der individuellen Optimierungsprofile und deren Anwendung erfolgt direkt über die einfach zu bedienende Webseite, d.h. der oder die Nutzerin muss keine Software installieren, lediglich ein moderner Webbrowser wird benötigt.
  2. PC Videoplayer: Zusätzlich entwickeln und implementieren wir eine Desktop-Applikation, um lokale Videos und Onlinevideos am PC optimiert betrachten zu können.

Derzeit befinden sich unsere Software-Implementierungen in der Entwicklung. Für Mitte 2019 ist geplant, mehr Informationen (z.B. Screenshots, Demos, etc.) hier zu veröffentlichen. Sollten Sie bereits jetzt Interesse an der Software haben, schicken Sie bitte uns eine E-Mail.

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Screenshot PC Videoplayer
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Screenshot Webplayer

Über OptiVID

Kurzbeschreibung des Projekts

Dank der steigenden Lebenserwartung in westlichen (europäisch, österreichisch) Gesellschaften nimmt gleichzeitig auch die Häufigkeit von Augenkrankheiten zu, wie zum Beispiel altersbedingte Makuladegeneration (AMD) oder grauer Star. Eine stetig wachsende Anzahl von Menschen ist dadurch in ihrem Alltag eingeschränkt: beispielsweise können Medienprodukte (Video, TV) gar nicht oder nur mehr mit Einschränkungen konsumiert werden. Diese Form gesellschaftlicher Teilhabe wird diesen Menschen – vor allem älteren Personen mit Seheinschränkungen – dadurch verwehrt.

Das Projekt OptiVID adressiert dieses Problem und bietet der Zielgruppe der älteren, sehbehinderten Personen ein System an, mit dem digitale Videos mittels verschiedener Filter- und Optimierungsverfahren an individuelle Seheinschränkungen angepasst werden können. Beispielsweise kann durch visuelle Kantenverstärkung die Wahrnehmbarkeit von Details verbessert werden. Ebenso können Helligkeits- und Kontrastwerte individuell festgelegt werden. Weiter sind auch aufwendigere Verfahren möglich: beispielsweise können Verzerrungen beim Sehen durch entsprechende Gegen-Verzerrungen des Videos kompensiert werden. Die technisch umsetzbaren und effektiven Maßnahmen werden im Laufe des Projekts definiert und evaluiert.

Im Gegensatz zu gängigen Optimierungsverfahren (z.B. stationäre Bildschirmlesegeräte um Bücher und Zeitschriften zu vergrößern), bietet das in OptiVID entwickelte System die Möglichkeit, individuelle und inhaltsabhängige Optimierungsverfahren zu erstellen. Das heißt, jeder Nutzer des Systems kann angepasst auf seine Bedürfnisse für jeden Videoinhalt (Sportübertragung, Nachrichtensendung, Dokumentation, etc.) entsprechende Optimierungsverfahren individuell festlegen.

In OptiVID werden ein HTML5-Videoplayer – erreichbar mittels Onlineplattform – und ein PC-Videoplayer entwickelt, genau abgestimmt auf die Anforderungen der Zielgruppe. Beide nutzen die vorher beschriebenen individuellen Optimierungsverfahren um die Videos an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. Mittels HTML5-Videoplayer können Inhalte von Videoplattformen (beispielsweise YouTube) optimiert werden.

Im Gegensatz zum HTML5-Videoplayer ist der PC-Videoplayer leistungsfähiger und bietet umfangreichere Optimierungsmöglichkeiten. Beispielsweise kann das Video entsprechend der gegebenen Sehbehinderung verzerrt werden, um diese auszugleichen. Mit diesem Videoplayer können auch lokal abgespeicherte Videos (z.B. mit dem Smartphone aufgenommen) optimiert werden. Neben technischen Komponenten werden auch neue Verfahren zur intuitiven Erstellung von Optimierungsverfahren unter Einbindung der Zielgruppe entwickelt und evaluiert. Zusätzlich werden neue Methoden erarbeitet, um den Einfluss der entwickelten Optimierungsverfahren auf das Videoerlebnis subjektiv und objektiv zu erfassen.

Am Ende des Projekts OptiVID sollen umfassend evaluierte Komponenten vorhanden sein, welche zeitnah in ein marktreifes Produkt übergeführt werden können. Dieses Produkt soll vom Projektpartner TSB vermarktet und vertrieben werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die bestehenden Optimierungsverfahren gemeinsam mit externen Partnern weiterzuverwenden.

Publikationen

Im Projekt OptiVID führen wir neben den Implementationen auch wissenschaftliche Studien durch und veröffentlichen diese auch auf wissenschaftlichen Konferenzen bzw. in Journals. Hier finden Sie eine Auflistung der bisherigen Veröffentlichungen.

Sackl, A., Schatz, R., Suette, S. and Tscheligi, M. (2019) „From Low Vision to High Quality: Video QoE Enhancement for Visually Impaired Users“, Proceedings of the Eleventh International Conference on Quality of Multimedia Experience (QoMEX), Jun. 5-7, Berlin, Germany [accepted].

Abstract:
In this paper, we investigate the impact of real-time video enhancement techniques on video Quality of Experience (QoE) for users with low vision. To this end, we present the results of a lab-based user study, in which participants with low vision utilize a web-based media player to configure individual video quality enhancement filters (e.g. increased contrast, strong edge enhancement and lowered brightness) depending on types of content. Additionally, for each test participant we measured the visual performance to describe how low vision impacts video QoE. Our results show, that individual video quality filters positively impact the experience of the quality dimensions detail, text and content. Furthermore, we discuss insights from qualitative feedback from participants regarding overall utility and User Experience (UX) aspects of real-time video enhancements.

Projektkonsortium

AIT Austrian Institute of Technology GmbH

Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung, Spezialist für die Erforschung und Entwicklung von Technologien, Methoden und Werkzeugen für Infrastrukturlösungen der Zukunft. Innerhalb des AIT Centers for Technology Experience beschäftigt sich ein erfahrenes und interdisziplinäres Forscherteam, geleitet von Prof. Dr. Manfred Tscheligi, unter anderem mit der Entwicklung von innovativen Interface Designs für spezielle Zielgruppen, wie eben ältere Personen mit diversen Einschränkungen. Um Computertechnologien optimal an die Bedürfnisse von NutzerInnen anzupassen, werden diese in allen Phasen der Entwicklung einbezogen und soziale, emotionale und ergonomische Anforderungen berücksichtigt. Das Team verfügt über eine langjährige Erfahrung bei der Planung, Umsetzung und Auswertung von quantitativen und qualitativen Evaluierungsstudien zu AAL-Systemen.

VIDEBIS GmbH

VIDEBIS hat sich der ganzheitlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Sehbehinderung verschrieben. Eine umfassende Beratung, die Abklärung der vorhandenen Sehleistung sowie eine individuelle und praxisnahe Auswahl des geeigneten Hilfsmittels, sind unser Markenzeichen. Unsere besondere Stärke zeichnet sich durch ein motiviertes Team aus, dem sehbehinderte und blinde Fachleute mit unterschiedlichen Qualifikationsschwerpunkten angehören. Das Unternehmen pflegt weltweite Kontakte zu Fachleuten aus verschiedensten Wissensgebieten. Gleichzeitig ist VIDEBIS aktiv in ein österreichweites Netzwerk von Spezialisten eingebunden und hält durch laufende Weiterbildungen der MitarbeiterInnen das Fachwissen auf den neuesten Stand. Daraus ergibt sich ein breit gefächertes Know-How in unserem Haus. VIDEBIS verfolgt das Ziel, das Angebot an technischen Hilfsmitteln für blinde und sehbehinderte Menschen zu verbessern. Um die Qualität bei der Anschaffung und Auswahl von Hilfsmitteln sichern zu können, strebt VIDEBIS die Schaffung von Standards an. Mit der optimalen Hilfsmittelausstattung von sehbehinderten und blinden Menschen schaffen wir seit vielen Jahren neue Arbeitsplätze und Betätigungsfelder für behinderte Menschen und damit spürbar mehr Lebensqualität.

Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs

Als Selbsthilfeorganisation mit Zentrale in Wien ist uns das Wohl unserer sehbehinderten und blinden Mitglieder besonders wichtig. Tagtäglich besuchen viele sehbeeinträchtigte Menschen unsere Beratungsstelle. Dabei stellen wir fest, dass die Nutzung neuer Medien unserer Mitglieder stetig ansteigt. Durch die bereits 80-jährige Expertise der Hilfsgemeinschaft im Bereich hochgradig sehbeeinträchtigter und blinder Personen gibt es eine sehr hohe fachliche Kompetenz innerhalb der Organisation. Die beteiligten MitarbeiterInnen (zum Teil selbst sehbehindert) arbeiten bereits viele Jahre in diesem Arbeitsbereich und können durch die Tätigkeit mit den über 4.000 Mitgliedern (meist mit altersbedingten Augenerkrankungen) viel Know-How über die speziellen Bedürfnisse der Zielgruppe vorweisen.